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So schützen Sie Ihre Privatsphäre


Die Sicherheit Ihrer personenbezogenen Daten wird immer wichtiger, vor allem angesichts der sich häufenden Datenskandale. In dem folgenden Artikel finden Sie einige Tipps, wie Sie Ihre Privatsphäre beim Surfen im Internet und während der Verwendung von sozialen Netzwerken schützen können.


Privatsphäre auf Facebook schützen

Die Seite mit den Datenschutzeinstellungen ist die meistgesuchte Seite auf Facebook. Besonders beliebt sind die Optionen zur Einstellung der Sichtbarkeit der Posts in der eigenen Chronik sowie zur Einschränkung des Publikums. Facebook ermöglicht zudem, Ihr Profil vor Suchmaschinen zu verstecken. Auch die Genehmigungen für Drittanbieteranwendungen, die mit Ihrem persönlichen Facebook-Konto verknüpft sind, können beliebig angepasst werden:


Facebook-Privatsphäre-Einstellungen mit Stalkscan überprüfen

Die Privatsphäre-Einstellungen von Facebook standen schon immer in der Kritik. Mit Stalkscan können Sie jetzt viele Infos zu Ihrem Profil einsehen, die Facebook eigentlich für Sie unsichtbar halten will. So können Sie zum Beispiel erfahren, auf welche Ihrer Posts ein bestimmter Facebook-Freund im einem bestimmten Jahr mit "Gefällt mir" reagiert hat und welche Beiträge er kommentiert hat:


Privatsphäre auf Google schützen

Viele Personen, die ein Google-Mail-Konto erstellt haben und die Google-Dienste nutzen, wissen nicht, dass alle zugehörigen Daten vom IT-Riesen zentral gespeichert werden. Diese Daten können auf einem Dashboard angezeigt werden, auf das Sie online Zugriff haben. Auf diesem Dashboard können Sie das Tracking jedes verknüpften Dienstes deaktivieren. Darüber hinaus können Sie die Sicherheit Ihres Google-Kontos prüfen:


Privatsphäre auf Twitter schützen

Solange Ihr Twitter-Account aktiv ist, können Nutzer alle Ihre früheren Tweets jederzeit aufrufen. Mit dem kostenlosen Online-Dienst TweetDelete können Sie alte Tweets mit nur wenigen Klicks auf einmal löschen. Die Halbwertszeit der gewünschten Tweets können Sie beliebig bestimmen. Es stehen Ihnen sieben Zeitgrenzen (von einer Woche bis zu einem Jahr) zur Verfügung. Pro Zeitfenster können maximal 3200 Tweets gelöscht werden:


Privatsphäre im Internet schützen

Um Ihre Daten beim Surfen zu schützen, können Sie eine Suchmaschine verwenden, die keine Cookies oder IP-Adressen speichert. Die bekanntesten sind DuckDuckGo oder Framabee, das von dem französischen Verein Framasoft verwaltet wird. Auch Qwant ist ein zuverlässiger und sicherer Dienst. Alle genannten Dienste sind Metasuchmaschinen, das heißt sie verwenden die Suchergebnisse anderer Dienste, wie zum Beispiel Google:


Foto: © arcady31 - 123RF.com
Jean-François Pillou

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Artikel im Original veröffentlicht von . Übersetzt von Haykel Jouini. Letztes Update am von Silke Grasreiner.

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