Bluetooth

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Bluetooth ist aus der modernen Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Vor allem die Verbindung zwischen Smartphones und anderen Geräten ist damit das reinste Kinderspiel.


Was ist die Bluetooth-Technologie?

Bluetooth ist eine Technologie für persönliche Drahtlosnetzwerke WPAN (Wireless Personal Area Network), also für Drahtlosnetzwerke mit schwacher Reichweite, durch die Geräte ohne Kabelverbindung miteinander verbunden werden können.

Im Gegensatz zur Technologie IrDa (Infrarot-Verbindung) benötigen Bluetooth-Geräte keine direkte Sichtverbindung, um zu kommunizieren. Dadurch ist Bluetooth flexibler in der Verwendung: Man kann auch auf kürzere Distanz von einem Raum zum anderen kommunizieren.


Der Zweck von Bluetooth ist die Übertragung von Daten oder Stimme zwischen Geräten, die preiswerte Radio-Leitungen haben, über eine Distanz von zehn bis knapp
hundert Metern und das bei geringem Stromverbrauch.

Die Bluetooth-Technologie ist vor allem für die direkte drahtlose Verbindung von Peripheriegeräten (Drucker, Handys, Haushaltsgeräte, Headsets, Maus, Tastatur usw.), Computer oder PDAs gedacht. Außerdem wird sie bei Handys eingesetzt, um deren Kommunikation mit Computern oder PDAs zu ermöglichen, aber vor allem auch mit Frei-Hand-Geräten wie Headsets. Ein Bluetooth-Headset gleicht einem fortschrittlichen Kopfhörer mit zusätzlichen Fernbedienungs-Elementen.

Die Technologie des Bluetooth wurde ursprünglich von der Firma Ericsson im Jahr 1994 entwickelt. Im Februar 1998 wurde eine Interessensgemeinschaft gebildet, die sich Bluetooth Special Interest Group (Bluetooth SIG) nennt. Sie vereinte mehr als 200 Firmen, darunter Agere, Ericsson, IBM, Intel, Microsoft, Motorola, Nokia und Toshiba, um die Bluetooth-1.0-Spezifikationen festzulegen. Diese wurden im Juli 1999 veröffentlicht.

Logo Bluetooth

Der Name Bluetooth (wörtlich blauer Zahn) bezieht sich auf den dänischen König Harald II (910 bis 986), der Harald II Blåtand ("mit dem blauen Zahn") genannt wurde. Ihm schreibt man die Vereinigung von Schweden und Norwegen zu wie auch die Einführung des Christentums in den skandinavischen Ländern.

Eigenschaften von Bluetooth

Mit Bluetooth erreicht man Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 1 Mbps, das sind 1600 Übertragungen pro Sekunde im Full-duplex Modus, mit einer Reichweite von rund 10 Metern bei einem Klasse-II-Sender und knappen hundert Metern bei einem Klasse-I-Sender.


Der Bluetooth-Standard definiert drei Senderklassen mit verschiedenen Reichweiten je nach Emissionsstärke:

KlasseStärke (Abschwächung)Reichweite
I 100 mW (20 dBm) 100 Meter
II 2,5 mW (4 dBm) 15 bis 20 Meter
III 1 mW (0 dBm) 10 Meter

Im Gegensatz zur IrDA-Technologie, dem Hauptkonkurrenten, bei der Daten durch Lichtstrahlen übertragen werden, werden bei Bluetooth Radiowellen verwendet (im Frequenzbereich von 2,4 GHz), um zu kommunizieren, und zwar so, dass die Geräte dafür nicht einmal in einer Sichtlinie stehen müssen.

So können zwei Geräte miteinander kommunizieren, auch wenn dazwischen eine Wand steht. Bluetooth-Geräte sind sogar imstande, einander zu finden, sobald sie in Reichweite sind, ohne dass der User irgendetwas tun muss.

Bluetooth-Normen

Der Bluetooth-Standard besteht aus verschiedenen Normen :


IEEE 802.15.1 definiert den Standard Bluetooth 1.x , mit den Übertragungsraten von 1 Mbit/s  erreicht werden.

IEEE 802.15.2 verwendet den Frequenzbereich von 2.4 GHz (diese Frequenz wird auch von Wi-Fi verwendet).

IEEE 802.15.3 ist ein Standard, der mit der Bluetooth-Technologie hohe Bandbreiten bietet (20 Mbit/s).

IEEE 802.15.4 ist ein Standard für Bluetooth-Geräte mit niedriger Übertragungsrate.

Foto: © iStock.
Jean-François Pillou

Jean-François Pillou – Gründer von CCM
Jean-François Pillou, besser bekannt als Jeff, ist der Gründer von CommentCaMarche.net. Er ist zudem Geschäftsführer von CCM Benchmark und Digitaldirektor bei Figaro Group.

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Letztes Update am 12. Dezember 2017 14:03 von Silke Grasreiner.

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