Microsoft HoloLens versus Google Glass

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Die Hologramm-Brille HoloLens von Microsoft soll virtuelle Objekte in die reale Welt bringen. Hier erklären wir Ihnen, was die Microsoft-Brille so besonders macht und worin sie sich von Google Glass und Samsung Gear VR unterscheidet.

VR und AR: Was ist das?

Virtual-Reality-Brillen wie die Samsung Gear VR ziehen den Träger komplett in eine virtuelle, simulierte Welt und blenden seine Umgebung dabei vollständig aus. Zwar können VR-Brillen mittels außen angebrachten Kameras auch die Umgebung anzeigen, die Displays sind allerdings nicht durchlässig.



Augmented-Reality-Brillen wie Google Glass gewähren dem Träger dagegen einen möglichst freien Blick auf seine Umwelt. Google Glass ergänzt den freien Raum durch einen Informations-Layer, der auf einem kleinen Display am Rand des Sichtfelds angezeigt wird. Dabei handelt es sich lediglich um Texte und 2D-Bilder. Mit 3D-Objekten kommt die Smart-Brille leider nicht zurecht.

HoloLens verbindet VR und AR

Microsoft hat die Vorteile von VR und AR in der HoloLens vereint. Der Konzern bezeichnet das System daher selbst als Mixed Reality. Die Brille ist durchlässig und bietet dem Träger damit Bewegungsfreiheit. Gleichzeitig stellt HoloLens aufwändige 3D-Grafiken (Skype-Chat, Minecraft-Welten usw.) in der realen Welt dar. Dabei werden die Hologramme nicht wie bei Bühnenshows via Laser in den Raum projiziert, sondern die HoloLens erzeugt die dreidimensionalen Objekte stattdessen mit Millionen einzelner Lichtpartikel in den beiden Linsen.

Foto: © Microsoft.
Jean-François Pillou

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