Größe von JPEG-Dateien reduzieren

Juni 2017

Wenn Ihre JPEG-Dateien zu groß sind, um sie zum Beispiel per E-Mail zu verschicken, lesen Sie sich diesen Artikel durch, der Ihnen erklärt, wie man die Größe solcher Dateien verkleinert.

Erster Schritt 1 (optional): Benutzung von GREYCStoration

GREYCStoration ermöglicht es Ihnen das Rauschen eines Bildes zu entfernen, also die starke Verpixelung eines Bildes. Im Allgemeinen erlaubt dies eine bessere Komprimierung nach JPEG.

Zweiter Schritt: Auflösung verringern

Wenn Sie zum Beispiel ein Foto mit einer 5-Megapixel Digitalkamera gemacht haben, hat das Bild eine Größe von 2592x1944 Pixeln, was zu groß für eine Webseite ist.

Deswegen müssen Sie die Auflösung reduzieren, zum Beispiel auf 640x480 oder 800x600. Diese Größen reichen aus, um ein klares Bild in guter Qualität zu haben.

Die Programme, die Sie dafür benutzen können, sind zum Beispiel XnView oder Gimp. XnView kann sogar die Größe von mehreren Bildern auf einmal reduzieren.

Dritter Schritt: Qualität verringern

Wenn Sie ein Bild in JPEG-Format speichern, können Sie die Qualität (zwischen 1 und 100 %) auswählen:

1 % ist die niedrigste Qualität, erstellt dafür aber die kleinsten Dateien. Je geringer die Prozentzahl, desto kleiner die Datei und desto schlechter die Qualität des Bildes.
In den meisten Fällen reicht eine Qualitätsstufe von 40 % aus.
Wenn es nicht ausreicht, erhöhen Sie die Stufe in 10-er Schritten, bis Ihnen die Qualität zusagt.

Es gibt Programme wie Gimp, die es ermöglichen Komprimierungsergebnisse in Echtzeit zu betrachten, indem man einen Cursor hin- und herbewegt.

Mit XNView, können Sie die Prozentzahl von einer Reihe von Bildern auf einen Schlag reduzieren.
Neben den Speicheroptionen der JPEG-Datei, wie der Veränderung der Prozentzahl, können Sie auch die Optimierung von Huffman-Tabellen einstellen (falls diese Option verfügbar ist).

Die Option JPEG progressiv hat praktisch keine Auswirkung auf die Größe, ist aber nützlich und wärmstens für Webseiten empfohlen (schnellste Ansicht von Bildern, wenn sie halb geladen sind).

Vierter Schritt: unnötige Information löschen

JPEG-Dateien können viele weitere Dinge neben dem Bild selbst enthalten: eine Miniatur des Bildes, die Konfigurationen des Programmes, mit dem die Datei erstellt wurde, oder die der Fotokamera (Fokus, Exposition, etc.).

So fügen Digitalkameras normalerweise eine 10kb-Große zu jeder JPEG-Datei hinzu. All diese Konfigurationsparameter sind nützlich für den PC (um zum Beispiel Fotos zu sortieren), aber überflüssig, wenn Sie zum Beispiel für das Internet oder anderen Bereichen dienen sollen.

(Die Browser nutzen diese Information absolut gar nicht nicht. Es wird also nur nach Geschmack übertragen).

Mit Programmen wie PureJPEG (kostenlos) ist es sogar möglich, diese "unnötigen" Information zu löschen. PureJPEG ist ein Programm, das mit Befehlszeilen arbeitet. Führen Sie es folgendermaßen aus: purejpeg mi-imagen.jpg

Fazit

Mit diesen drei oder vier Schritten können Sie die optimale Einstellung finden, besonders mit dem Herumspielen der Auflösung (zweiter Schritt) und der Komprimierung (dritter Schritt).

Hinweis: Sie sollten auf jeden Fall Tests durchführen, um das Gleichgewicht zwischen Auflösung, Bildqualität und Dateigröße zu finden.

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Artikel im Original veröffentlicht von . Übersetzt von PeterCCM. Letztes Update am 20. Juni 2017 14:04 von PeterCCM.
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