AAC (m4a)

Januar 2017

Vorstellung des AAC Formats


AAC (Audio Advanced Coding) ist ein Kompimierungs - Format für Audiodateien, entwickelt vom Institut Fraunhofer in Partnerschaft mit AT&T, Nokia, Sony und Dolby.

Wie auch beim MP3 Format werden bei der Komprimierung Audiodaten verschlechtert, man spricht von «verlustbehafteter Kompression» (auf Englisch lossy compression), das bedeutet, bestimmte Datenbereiche (beispielsweise nicht hörbare Frequenzen) werden eliminiert, damit die bestmögliche Komprimierungsrate erreicht werden kann, bei einem Ergebnis, das den Originaldaten so nahe wie möglich kommt.

Das AAC Format entspricht dem internationalen «ISO/CEI 13818-7» Standard als Erweiterung von MPEG-2, Standard der Moving Pictures Expert Group (MPEG).

Die Firma Apple machte das AAC Format zum wichtigsten Dateiformat bei iPods und in der iTunes Software.

Technische Eigenschaften


AAC verwendet Kodierung mit variabler Bitrate (auf Englisch Variable Bit Rate, abgekürzt VBR), also eine Kodierung, bei der die Anzahl der pro Sekunde verwendeten Bits angepasst werden kann, um Audiodateien entsprechend der Komplexität des Audio-Datenstreams zu einem bestimmten Zeitpunkt zu kodieren. Der verwendete Algorithmus ist effizienter als der von MP3, so können kleinere Dateien mit besserer Qualität erstellt werden, deren Ressourcenverbrauch bei der Kodierung oder Decodierung geringer ist.

Im Gegensatz zum MP3 Format, das maximal 2 Kanäle (in Stereo) unterstützt, ermöglicht das AAC Format eine polyphone Aufnahme mit bis zu 48 Kanälen. Das AAC Format lässt zudem eine Abtastfrequenz von 8Hz-96.0kHz zu, verglichen mit 16 zu 48 kHz beim Format mp3.

Dateien im AAC Format, mit der Dateiendung .mp4 (für MPEG-4), .m4a (für MPEG-4 Audio) oder .m4p (für MPEG-4 Protected), sind im Allgemeinen kleiner als Dateien im MP3 Format.

Kompatibilität


Das Ogg Vorbis Format ist nicht mit dem MP3 Format kompatibel, das bedeutet, zum Abspielen braucht man einen Player, der das Format unterstützt oder einen speziellen Codec, mit dem die vorhandenen Player im Stande sind, Dateien im Ogg Vorbis Format wiederzugeben.

Allerdings sind immer mehr Software-Player im Stande, Dateien im Ogg Vorbis Format zu lesen und die meisten neueren Hardware MP3-Player unterstützen dieses Format.

Weitere Informationen


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Letztes Update am 4. April 2013 18:04 von Hay-Tun.
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