Bitmap-Bilder und vektorielle Bilder

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Digitale Bilddateien können auf unterschiedliche Weise aufgebaut sein. Hier stellen wir Ihnen die Unterschiede zwischen Bitmap-Bildern und vektoriellen Bildern vor.

Unterschiede zwischen Bitmap- und vektoriellen Bildern

Man unterscheidet generell zwischen zwei großen Bildkategorien.



Bitmap-Bilder (images raster): Es handelt sich um pixelierte Bilder, das bedeutet eine Gesamtheit an Punkten (Pixel), die in einer Tabelle enthalten sind. Jeder dieser Punkte hat einen odere mehrere Werte, die seine Farbe beschreiben.


Vektorielle Bilder: Diese Bilder sind Darstellungen geometrischer Einheiten, wie ein Kreis, ein Rechteck oder ein Segment. Sie werden durch mathematische Formeln dargestellt (ein Rechteck wird durch zwei Punkte bestimmt, ein Kreis durch ein Zentrum und einen Radius, eine Kurve durch mehrere Punkte und eine Gleichung). Der Prozessor ist damit beauftragt, diese Formen in durch die Grafikkarte interpretierbare Informationen zu übersetzen.

Da ein vektorielles Bild nur aus mathematischen Einheiten besteht, ist es möglich, bei ihm geometrische Transformationen (zum Beispiel Zoom oder Ausdehnung) leicht anzuwenden, während ein aus Pixeln bestehendes Bitmap-Bild solche Transformationen nur mit einem Verlust von Informationen ertragen kann. Das nennt man Verzerrung. Die Pixelierung (auf Englisch aliasing) ist die Erscheinung von Pixeln in einem Bild als Folge einer geometrischen Transformation (vor allem Vergrößerung). Des Weiteren ermöglichen die vektoriellen Bilder (cliparts genannt, wenn es um ein vektorielles Objekt geht) die Bestimmung eines Bildes mit sehr wenig Informationen, was zu Dateien mit sehr geringer Größe führt.


Im Gegenzug ermöglicht ein vektorielles Bild nur die Darstellung von einfachen Formen. Auch wenn eine Übereinanderlagerung diverser einfacher Elemente zu beeindruckenden Ergebnissen führen kann, kann nicht jedes Bild vektoriell sein. Das ist vor allem bei realistischen Fotos der Fall.

Vektorielles BildBitmap-Bild

Das obige vektorielle Bild ist nur eine Darstellung von dem, was einem vektoriellen Bild ähneln könnte, da die Qualität des Bildes vom benutzten Material abhängt, um es für das menschliche Auge sichtbar zu machen. Mit Ihrem Bildschirm können Sie dieses Bild bei einer Auflösung von mindesten 72 Pixeln pro Zoll sehen. Dieselbe Datei ausgedruckt auf einem Drucker ergäbe eine bessere Bildqualität, da es mit mindestens 300 Pixeln pro Zoll ausgedruckt werden würde.

Dank der Entwicklung von SVG (Scalable Vector Graphics) ist das vektorielle Format heute im Internet nutzbar.

Foto: © Openclipart.
Jean-François Pillou

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