GPRS, 3G, H & Co: Was bedeutet das?

August 2017

Ein mobiles Telefon kann je nach Hersteller, Modell und Einsatzgebiet eine oder mehrere Netzempfangsarten anzeigen. In dem folgenden Praxistipp erklären wir Ihnen, was GPRS, 3G, H & Co bedeuten.



GSM (G)

GSM (g) ist der älteste Funkstandard im deutschen Netz. Die maximale Geschwindigkeit ungefähr so hoch, wie bei einem analogen Telefonanschluss.


> DL-Geschwindigkeiten zwischen 14.4 kbit/s bis 55.7 kbit/s

GPRS (2G)

Die 2. Generation erreicht Spitzengeschwindigkeiten, die doppelt so hoch sind, wie das Surfen über ISDN. Es gibt kein Zusammenhang zwischen GPRS und GPS.


> DL-Geschwindigkeiten bis maximal 171.2 kbit/s

EDGE (E)

EDGE ist eine Modulation, die die Datenrate von GPRS erhöht.


> DL-Geschwindigkeiten bis maximal 171.2 kbit/s

UMTS (3G)

Diese Technologie wurde speziell für mobile Netzwerk-Dienste entwickelt (Videotelefonie zum Beispiel).


> DL-Geschwindigkeiten von bis zu 376 kbit/s

HSPA (H oder 3G+ und 3.5G)

Die HSPA-Technologie ist eine erweitertes UMTS-Datenübertragungsverfahren, das DSL-ähnliche Geschwindigkeiten möglich macht. HSDPA und HSUPA sind keine Standards im eigentlichen Sinne. Sie bezeichnen jeweils nur den Download (D) oder den Upload (U) von HSPA.


> DL-Geschwindigkeiten von 3.6 Mbit/s bis 14.4 Mbit/s

LTE (4G)

LTE (4G) ist der neuester Funkstandard, der theoretisch Datenraten bis 100 Mbit/s erlaubt. Weitere Informationen zum Thema LTE finden Sie in diesem Artikel.

> DL-Geschwindigkeiten bis maximal 100 Mbit/s

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Erstellt von Hay-Tun. Letztes Update am 30. Dezember 2016 09:02 von HaykelTech.
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