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Staatliche Hacker greifen MS-Kunden an

Haykel Jouini - 19. Juli 2019 - 13:29
Staatliche Hacker greifen MS-Kunden an
Die Cyber-Attacken stammen überwiegend aus dem Iran, Nordkorea und Russland.

(CCM) — Microsoft hat im vergangenen Jahr 10.000 Kunden über staatlich unterstützte Hackerangriffe informiert. 84 Prozent der Betroffenen sind Unternehmenskunden. Bei den restlichen 16 Prozent handelt es sich um E-Mail-Konten von Privatkunden. Das hat Tom Burt, Corporate Vice President für Customer Security and Trust, in einem Blogeintrag bekanntgegeben. Einige Angriffe wurden erfolgreich durchgeführt.

"Obwohl viele dieser Angriffe keinen Bezug zum demokratischen Prozess haben, zeigen diese Daten, inwieweit sich die Nationalstaaten weiterhin auf Cyberangriffe stützen, um Informationen zu gewinnen, die Geopolitik zu beeinflussen oder andere Ziele zu erreichen", erklärte Burt. Die Angriffe stammten überwiegend aus dem Iran, Nordkorea und Russland.

Die Angriffe wurden von Microsofts Threat Intelligence Center entdeckt. Dieses Zentrum für Cyber-Sicherheit verfolgt laut Burt täglich die Aktivitäten weltweiter Bedrohungen. Microsoft stellt zudem politischen Parteien und Nicht-Regierungsorganisationen in 26 Ländern das kostenlose Überwachungs-Tool AccountGuard zur Verfügung.

Foto: © ricochet64 - Shutterstock.com
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