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Südkoreas Regierung steigt auf Linux um

Haykel Jouini - 20. Mai 2019 - 16:30
Südkoreas Regierung steigt auf Linux um
Die Migration auf das Open-Source-Betriebssystem wird zunächst vom Innenministerium getestet.

(CCM) — Die südkoreanische Regierung wird nach dem Support-Aus von Windows 7 offenbar auf Linux umsteigen. Das berichtet das High-Tech-Portal Tech Republic.

Den Anfang soll das Innenministerium machen. Eine erste Testphase soll bereits im Gange sein. Die Regierung will durch eine Reihe von Tests sicherstellen, dass das Open-Source-Betriebssystem keine Sicherheitsrisiken enthält. Sollten die Tests erfolgreich ausgehen, so könnte Linux auf alle anderen Ministerien ausgedehnt werden. Darüber hinaus will man überprüfen, ob Linux auf den vernetzten Geräten gut funktioniert und ob es mit den von der Regierung meistverwendeten Diensten kompatibel ist.

Der Umstieg soll das südkoreanische Innenministerium 780 Milliarden Won (umgerechnet etwa 585 Millionen Euro) kosten. Das Geld wird überwiegend für die Anschaffung von neuen Computern ausgegeben. Auf lange Sicht wird Seoul allerdings die Ausgaben dauerhaft reduzieren können.

Foto: © Piotr Trojanowski - 123RF.com

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