Ihre Meinung

Asus: Ungewollt eigene Computer infiziert

Haykel Jouini - 26. März 2019 - 15:30
Asus: Ungewollt eigene Computer infiziert
Hacker sollen die Update-Server des Hardware-Herstellers gehackt und eine Schadware eingeschleust haben.

(CCM) — Asus hat aus Versehen zahlreiche eigene Notebooks und Desktop-Computer mit einer Schadware infiziert. Wie das US-amerikanische Technikportal The Verge berichtet, haben Hacker die Updates-Server des taiwanischen Computerherstellers angegriffen und eine gefährliche Software eingeschleust.

Die Schadware mit dem Namen ShadowHammer wurde zuerst von Kaspersky Lab entdeckt. Lauf dem Bericht von The Verge sind 57.000 Kaspersky-Kunden mit einem Asus-Computer von ShadowHammer betroffen. Das russische Softwareunternehmen geht insgesamt von mehr als einer Million Opfern aus. "Wir haben Asus am 31. Januar 2019 kontaktiert und sie über den Angriff informiert", erklärte Kaspersky in einem Blogbeitrag. Eine Stellungnahme von Asus gibt es noch nicht.

Die Hacker haben ShadowHammer als eine Asus-Update-Datei getarnt und mit einem echten Asus-Zertifikat versehen. Die Schadware wurde im Zeitraum zwischen Juni und November 2018 verteilt. Wie Kaspersky erklärte, ermöglicht das schädliche Programm, sogenannte Backdoors (Hintertüren) zu öffnen. Kaspersky hat ein kostenloses Tool zur Verfügung gestellt, mit dem Besitzer von Asus-Computern überprüfen können, ob Sie von ShadowHammer betroffen sind. Der Konzern empfiehlt zudem, eine aktuelle Antivirensoftware zu verwenden und die Update-Software von Asus unverzüglich zu aktualisieren.

Foto: © Joerg Huettenhoelscher - 123RF.com
Kommentar hinzufügen

Kommentar

Antwort von anonymer Benutzer kommentieren