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Microsoft macht 50 Schwachstellen dicht

Haykel Jouini - 9. Januar 2019 - 16:52
Microsoft macht 50 Schwachstellen dicht
17 der Lücken werden als gefährlich eingestuft und können unter anderem für Datendiebstahl ausgenutzt werden.

(CCM) — Microsoft hat sein monatliches Sicherheits-Patch für Januar ausgerollt. Das Update soll 50 Sicherheitslücken in Windows 10, 8.1 und 7 schließen.

Sieben der Schwachstellen wurden von Microsoft als kritisch eingestuft und befinden sich unter anderem in dem Browser Edge, in der Scripting Engine Chakra Core, in ASP.NET sowie im Windows-DHCP-Client, der auf allen noch von Microsoft unterstützen Windows-Versionen (10, 8.1 und 7) Anwendung findet. Diese Lücken können für das Einschleusen und Ausführen von Schadcodes aus der Ferne ausgenutzt werden.

Weitere Schwachstellen in ASP.NET können für die Ausübung von Denial-of-Service-Attacken missbraucht werden. Die Lücken in den Office-Anwendungen können für Datendiebstahl oder eine geheime Ausweitung von Nutzerrechten verwendet werden. Für Computer mit Windows 10 Version 1809, 1803 und 1709 sowie 1703 Enterprise und Education und 1507 LTS wird der Sicherheits-Patch als kumulative Updates ausgerollt.

Der Patch beseitigt zwar mehrere Fehler, verursacht unter Windows 10 Version 1809, 1803 und 1709 allerdings Probleme bei der Authentifizierung von Hotspots durch Apps von Drittanbietern. Einen entsprechenden Bug-Fix will Microsoft erst Ende Januar veröffentlichen. Unter Windows 7 SP1 und Windows Server 2008 R2 SP1 könnten Probleme mit den Netzwerkkarten auftreten, die aber durch Neuinstallation der Netzwerkkartentreiber behoben werden können.

Foto: © charnsitr – Shutterstock.com
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