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Ab sofort iPhone-Verkaufsverbot

Haykel Jouini - 4. Januar 2019 - 11:29
Ab sofort iPhone-Verkaufsverbot
Qualcomm konnte die geforderte Sicherheit leisten und somit das Verkaufsverbot in Deutschland durchsetzen.

(CCM) — Apple darf mehrere iPhone-Modelle ab sofort nicht mehr auf dem deutschen Markt verkaufen. Der Chip-Hersteller Qualcomm konnte die geforderte Sicherheitsleistung in Höhe von rund 1,3 Milliarden Euro auftreiben, um das vor dem Landgericht München erstrittene Verkaufsverbot für ältere iPhone-Modelle in Deutschland durchzusetzen. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Das Landgericht München hatte am 20. Dezember die Verletzung eines Qualcomm-Patents durch Apple festgestellt. Der Chip-Hersteller erhielt das Recht, ein Verkaufsverbot der iPhone-Modelle 7, 7 Plus, 8, 8 Plus und X durchzusetzen. Voraussetzung war die Zahlung der Sicherheitsleistung.

Nach eigenen Angaben hinterlegte Qulacomm Wertpapiere im Wert von 1,34 Milliarden Euro. Diese Sicherheitsleistung soll Apple gegen eventuelle Verluste absichern, falls der iPhone-Hersteller in dem Prozess am Ende Recht bekommen sollte. Bei dem Patentstreit geht es um eine von Qualcomm entwickelte Technik, die den Stromverbrauch von Telekommunikations-Chips optimiert.

Qorveo, der Hersteller der in den betroffenen iPhones verwendeten Chips, weist die Vorwürfe zurück und betont, man benutze eine eigene Technologie, die das Qualcomm-Patent nicht verletze. Qorveo wollte allerdings seine Schaltpläne nicht publik machen, um diese vor Qualcomm als seinem Konkurrenten zu schützen.

Foto: © Apple.

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