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Litauen verbietet Kaspersky-Software

HaykelTech - 22. Dezember 2017 - 15:47
Litauen verbietet Kaspersky-Software
Der Einsatz von Kaspersky-Software könnte nach Angaben der Regierung die Sicherheit des Staates gefährden.

(CCM) — Die Regierung Litauens hat die Verwendung von sämtlicher Kaspersky-Antiviren-Software in staatlichen Einrichtungen sowie in einigen Privatunternehmen aus der Finanz-, Energie- und Transportbranche untersagt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.


Die Regierung befürchtet, dass der Einsatz der Software die nationale Sicherheit des baltischen Staates gefährden könnte. Kaspersky Lab will nun dagegen vor Gericht gehen. Es ist nicht das erste Mal, dass eine Regierung die Verwendung von Kaspersky-Produkten verbietet.

Mitte September 2017 hatte die US-Regierung sämtliche Antivirenprogramme des russischen Softwareentwicklers aus allen Regierungssystemen verbannt. Grund war der Verdacht, Kaspersky könnte mit dem russischen Geheimdienst kooperieren. Konkrete Beweise gab es aber nicht. Kaspersky Lab wies die Vorwürfe wiederholt zurück.

Die britische IT-Behörde National Cyber Security Centre (NCSC) hat die Verwendung von Kaspersky-Software zwar nicht untersagt, warnt aber dringend davor. Kaspersky Lab wurde 1997 gegründet. Der Konzern zählt nach eigenen Angaben mehr als 400 Millionen Privatkunden und rund 270.000 Unternehmenskunden.

Foto: © gyddik - 123RF.com
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