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Edward Snowden warnt vor iPhone X

Haykel Jouini - 27. November 2017 - 11:32
Edward Snowden warnt vor iPhone X
Die Face-ID-Daten der iPhone-X-User könnten an Dritte gelangen und für Werbezwecke genutzt werden.

(CCM) — Der Whistleblower und ehemalige NSA-Mitarbeiter Edward Snowden hat auf seiner Keynote im Rahmen des IT-Kongresses JBFOne vor dem zunehmenden Datenhunger vieler IT-Konzerne gewarnt.

Snowden war live aus seinem Exil in Russland zugeschaltet. Der Whistleblower knüpfte sich unter anderem Apples neues iPhone X und dessen Gesichtserkennung vor. Das Problem liege nicht bei der Funktion selbst, es bestehe aber das Risiko, dass Dritte an die Face-ID-Daten der User gelangen könnten. Dafür benötige man lediglich raffinierte Technologien.

Snowden zufolge kann eine dauerhafte Gesichtserkennung die Reaktion des Users bei bestimmten Werbeanzeigen erfassen. Die Daten können dann über verschiedene Wege und ohne Wissen des Users an Werbefirmen weitergeleitet werden, um unter anderem maßgeschneiderte Werbung anzuzeigen.

Mehrere IT-Firmen, darunter auch iPhone-X-Hersteller Apple, versichern ihren Kunden immer wieder, dass ihre Daten durch hochentwickelte Technologien und Datenschutzgesetze geschützt sind. Ein Nullrisiko gibt es aber nach wie vor nicht.

Foto: © Sergey Kohl - Shutterstock.com
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Kommentar

Ich schreibe Snowden ja eine hohe Glaubwürdgkeit zu. Zumindest hat er, m der Welt die Wahrheit über die US - Schnüffelprogramme zu zeigen, extreme Entbehrungen in Kuaf genommen. was ich mich aber immer gefragt habe: wie technisch versiert ist der Mann wirklich? Ist er ein Kryptogenie oder ein versierter Anwendet mit viel Praxiserfahrung?
Antwort von JoFriedrich kommentieren