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CHE Ranking: Deutsche Hochschulen weit vorne

Haykel Jouini - 4. Mai 2016 - 12:47
CHE Ranking: Deutsche Hochschulen weit vorne
Beim CHE Hochschulranking werden Hochschulen in Deutschland und den Nachbarländern bewertet.

(CCM) — 300 Hochschulen und Universitäten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden nehmen an dem alljährlichen CHE Hochschulranking teil. Bewertet werden die Institutionen von den eigenen Studierenden und in unterschiedlichen Kategorien und Studiengängen.

Im Studienfach Informatik liegen die Universitäten in Augsburg und Aachen an der Spitze des Rankings. Danach kommen die Universitäten Heidelberg, Darmstadt und Magdeburg. In der Kategorie Berufsbezug und berufliche Praxis, hat Augsburg ebenfalls die Nase vorne. Absolventen der Uni Augsburg haben somit bessere Chancen, schnell einen Arbeitsplatz zu finden. Alle Ergebnisse des CHE Hochschulranking 2016/2017 stehen hier.

Foto: © Pixabay.
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Kommentar

Hornschmitt
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Jetzt habe ich mich durch alle Unterseiten geklickt, da unter zeit.de, aber immer noch nicht komme ich drauf, wofür "CHE" steht.

"Creative High School Experiences"?
"Creative High Schoolers Emerge"?
"Chancen in der Hochschul-Entwicklung"?


Hmmm... grins. Wahrscheinlich nichts davon. Zu dem Ranking selbst möchte ich zu Bedenken geben, dass es meines Erachtens immer weniger aussagekräftig ist, wenn Studierende ihre Bildungsinstitution selbst bewerten. Den Leuten dürfte ja meistens ein Vergleich fehlen - was sich sowohl in zu positiver als auch zu negativer Bewertung niederschlagen kann. Daher lese ich das Ranking eher als eine Art Stimmungsbarometer, was die Studenten betrifft. Was die Professoren betrifft kann man vielleicht schon eher annehmen, dass es sich um repräsentative Werte handelt. Es ist ja bekannt, dass im Laufe einer akademischen Karriere Professoren unterschiedliche Universitäten kennen lernen (müssen) und entsprechend auch Vergleichswerte haben.

(Wobei ich während meines Studiums, lang lang ists her, ehrlich gesagt nur unzufriedene Profs kennen lernen durfte.)

Alles in allem will ich nur sagen: Ich werte Auszeichnungen dieser Art immer etwas kritisch. Aus der Höhle des Löwen heraus bewertet man immer anders als es ein unabhängiger Bewerter tun würde. Deshalb sehe ich auch Bewertungsportale wie meinprof.de (heißt doch so, oder?) eher kritisch. Vielleicht eher mal das Prinzip eines unabhängigen Innovationspreises wie den Élan Award ( hier ein Beispiel für den Bericht eines deutschen Preisträgers: http://cardplus.de/abnote-accepts-icma-elan-awards-for-design-and-innovation/ - der Award wird in dem Bereich vergeben, in dem auch ich tätig bin: Identitätsmanagement) auf Unis anwenden, also 'Branchen'-Experten den Output, die Innovationskraft und die Bedingungen vor Ort untersuchen lassen...
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