München wechselt von Linux zu Windows

HaykelTech - 24. November 2017 - 11:55

München wechselt von Linux zu Windows

Die Münchner Stadtverwaltung will einen einheitlichen Windows-Arbeitsplatz im Wert von 81,6 Millionen Euro einrichten.

(CCM) — Die Münchner Stadtverwaltung will sich demnächst vom kostenlosen Linux trennen und ein einheitliches IT-Umfeld auf Windows-10-Basis einrichten. Die Übergangsphase von sechs Jahren soll die Stadt insgesamt 81,6 Millionen Euro kosten.



Wie eine Sitzungsvorlage zeigt, werden 14 Millionen Euro für Personalkosten benötigt, 24 Millionen für externe Beratung, 13,4 Millionen für Dienstleistungen, 4,8 Millionen für Hardware-Zubehör und 29,9 Millionen unter anderem für Windows- und MS-Office-Lizenzen. Dazu kommen noch weitere 3,1 Millionen für Tests, Schulungen und die Abnahme der Arbeitspakete.

Der Umstieg vom kostenlosen Linux auf Windows 10 soll die Leistungsfähigkeit der IT-Abteilung steigern. "Vom Gutachter wurde als eine technische Maßnahme zur Ertüchtigung und Steigerung der Leistungsfähigkeit der IT der komplette Neuaufbau eines leistungsfähigen Windows-Client samt der dazugehörigen Infrastruktur empfohlen", rechtfertigt die Stadt München ihr Vorhaben. Der Umstieg auf Windows 10 soll bis 2022 vollendet sein.

Foto: © charnsitr - Shutterstock.com
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