Telekom erstattet zu hohe Rechnungen

HaykelTech - 13. November 2017 - 14:06

Telekom erstattet zu hohe Rechnungen

Aufgrund eines Update-Fehlers mussten Telekom-Kunden 33 Euro pro Minute bei Gesprächen an Telefonsäulen zahlen.

(CCM) — Telekom-Kunden haben nach überhöhten Kreditkarten-Rechnungen nun ihr Geld zurückbekommen, wie die Bundesnetzagentur in Bonn bekanntgab.



Die Bundesnetzagentur hatte Fälle geprüft, in denen bei der Vermittlung von Gesprächen an Telefonsäulen der Deutschen Telekom deutlich überteuerte Gebühren angefallen waren. Mehreren Kunden wurden 33 Euro pro Minute im deutschen Netz berechnet. Für die Gesprächsvermittlung ist die Schweizer Firma BBG Global zuständig.

"Die Kunden, die im Zeitraum der Fehlfunktionen falsch tarifiert wurden, haben nach Aussage des Unternehmens die vollständige Belastung vergütet bekommen", erklärte ein Sprecher der Netzagentur. Ursache soll ein fehlerhaftes Update auf einer der BBG-Vermittlungsplattformen gewesen sein.

Nach Angaben der Bundesnetzagentur endete die Geschäftsbeziehung zwischen der Deutschen Telekom und der BBG zum 1. Oktober. Es ist nicht das erste Mal, dass BBG mit Unregelmäßigkeiten an öffentlichen Kreditkarten-Telefonen aufgefallen ist. Ähnliche Vorfälle wurden an diversen Flughäfen und Bahnhöfen registriert.

Foto: © 360b - Shutterstock.com
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