Facebook: Aktion gegen Rachepornos

HaykelTech - 9. November 2017 - 17:03

Facebook: Aktion gegen Rachepornos

Nacktbilder von Facebook-Usern sollen künftig auf Wunsch gekennzeichnet werden, um Rachepornos vorzubeugen.

(CCM) — Facebook hat in Australien eine einzigartige Aktion gegen Rachepornos mit Nacktbildern gestartet, wie The Telegraph berichtet. User die verhindern wollen, dass ihr wütender Expartner nach dem Schlussmachen intime Fotos auf Facebook verbreitet, sollen zunächst die Bilder an Facebook senden. Die Bilder werden von Facebook quasi in einen digitalen Fingerabdruck konvertiert. Dadurch will das soziale Netzwerk verhindern, dass diese Bilder ein weiteres Mal hochgeladen werden können.



In Australien wird jede fünfte Frau zwischen 18 und 45 Jahren Opfer sogenannter Rachepornos. Facebook hat mit dieser ungewöhnlichen Lösung nun auf den Wunsch der australischen Regierung reagiert und arbeitet eng mit den örtlichen Behörden zusammen.

Dem sozialen Netzwerk zufolge gilt die Upload-Sperre sowohl für Facebook als auch für den Messenger und Instagram. Der Konzern muss sich bei der Kennzeichnung der Bilder allerdings an strenge Regeln halten. So darf das gesendete Bildmaterial nur kurz gespeichert werden. Ob die Aktion künftig auch in andere Ländern ausgedehnt wird, ist nicht bekannt.

Foto: © I AM NIKOM - Shutterstock.com
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