BZSt warnt vor Phishing-E-Mails

HaykelTech - 5. Mai 2017 - 12:38

BZSt warnt vor Phishing-E-Mails

In der E-Mail wird dem Empfänger eine Steuerrückzahlung vorgetäuscht, um damit an seine Bankdaten zu gelangen.

(CCM) — Hacker versuchen seit einigen Wochen mit Hilfe von Phishing-E-Mails an die Bankverbindungsdaten von steuerpflichtigen Bürgern zu kommen, warnt das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt).



Dem BZSt zufolge versuchen die Cyberkriminellen, die Opfer mit einer angeblichen Steuerrückzahlung zu locken. Um die fiktive Rückerstattung abzuschließen, wird das Opfer aufgefordert, auf einen manipulierten Link in der E-Mail zu klicken und seine Kontoverbindung in ein Formular einzugeben.

Die E-Mails landen nicht im Spam-Ordner, was sie authentisch aussehen lässt. Wie das BZSt erklärte, werden Steuererstattungen unter keinen Umständen via E-Mail beantragt oder abgeschlossen. Die Behörde rät allen steuerpflichtigen Arbeitnehmern, solche E-Mails nicht zu öffnen und unverzüglich zu löschen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Hacker gefälschte E-Mails im Namen von Bundesbehörden für kriminelle Aktivitäten nutzen. Anfang des Jahres machte eine mit Viren verseuchte E-Mail mit dem Betreff "Angriff auf BnD – Polizei" die Runde. Die Nachricht wurde damals unter dem Namen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) verbreitet.

Foto: © Maksim Kabakou - Shutterstock.com
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