IPhone: Bald nur made in USA?

HaykelTech - 25. Januar 2017 - 11:18

IPhone: Bald nur made in USA?

Die iPhone-Produktion in den USA soll viele Arbeitsplätze schaffen, aber auch die Herstellungskosten erhöhen.

(CCM) — Der taiwanische Auftragshersteller und Apple-Zulieferer Foxconn will bald eine Fabrik für Smartphone-Displays in den USA eröffnen. Der Bau der Fabrik soll sieben Milliarden US-Dollar kosten, wie die Financial-Times-Tochter Nikkei Asian Review berichtet. Dem Bericht zufolge sollte die Fabrik ursprünglich in Kanada gebaut werden. Doch nach der Ankündigung des neuen US-Präsidenten Donald Trump, das Freihandelsabkommen NAFTA neu zu verhandeln, entschied sich der Konzern für die USA. Der umstrittene US-Präsident würde diesen Schritt sehr begrüßen. Trump hat Apple in seinem Wahlkampf aufgefordert, das iPhone komplett auf amerikanischem Boden zu produzieren.



Die neue Foxconn-Fabrik könne 30.000 bis 50.000 Arbeitsplätze schaffen, wie Konzern-CEO und-Gründer Terry Gou erklärte. Das Projekt hat laut Gou aber auch seine Schattenseite: Durch die Verlagerung der kompletten iPhone-Produktion in die USA könnte das iPhone künftig rund 500 US-Dollar mehr kosten. Das Produkt an sich wird dadurch aber nicht besser.

Das Erschaffen und Erhalten von Arbeitsplätzen in den USA gehörte zu den Hauptthemen in Donald Trumps Wahlkampf. Firmen, die weiterhin im Ausland produzieren möchten, müssen künftig mit eventuellen Strafzöllen rechnen. Apple-CEO Tim Cook versucht angeblich, auch seinen zweiten Auftragshersteller Pegatron aus Taiwan in die USA zu locken.

Foto: © Peter Kotoff – Shutterstock.com
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