Klage gegen Apple nach tödlichem Unfall

HaykelTech - 2. Januar 2017 - 15:43

Klage gegen Apple nach tödlichem Unfall

In den USA ist ein Autofahrer tödlich verunglückt. Die Familie des Opfers gibt Apple die Schuld an dem Unfall.

(CCM) — Eine Familie hat nach dem Tod ihres 22-jährigen Sohnes eine Klage gegen Apple vor dem Superior Court of the State of California eingereicht. Dem iPhone-Hersteller wird grobe Fahrlässigkeit vorgeworfen.

Der Fahrer Garrett Edward Wilhelm war Ende 2014 in Texas mit ca. 105 Stundenkilometern in das Heck eines anderen Fahrzeugs gerast. Aussagen der Kläger zufolge hat der Fahrer während der Fahrt Apples Instant-Messenger-App FaceTime benutzt und soll dadurch abgelenkt worden sein. Die Aussagen wurden später von der Polizei auch bestätigt.

Apple wird vorgeworfen, die FaceTime-App nicht mit einer Sicherheitsfunktion ausgestattet zu haben. Die Sperrfunktion soll die Verwendung der App in Fahrzeugen automatisch verhindern. Apple ist zwar seit 2014 im Besitz des entsprechenden Patents, doch die Sperrfunktion wurde bis dato nicht in FaceTime integriert. Der Patentbeschreibung nach sollen mehrere Funktionen der iOS-Geräte deaktiviert werden, sobald die Sensoren der Geräte die Fortbewegung mit einem Fahrzeug erkennen.

Die Familie fordert von Apple Schadenersatz. Der High-Tech-Riese aus Cupertino hat sich zu den Vorwürfen noch nicht geäußert.

Foto: © 360b – Shutterstock.com


Kommentar hinzufügen

Kommentare

Ihre Meinung