GEZ-Gebühr wird nicht gesenkt

HaykelTech am Freitag 28. Oktober 2016 17:58:49

GEZ-Gebühr wird nicht gesenkt

Die von der Expertenkommission KEF vorgeschlagene Senkung des Rundfunkbeitrags wird nicht umgesetzt.

(CCM) — Der Rundfunkbeitrag (ehemals GEZ-Gebühr) für ARD, ZDF und Deutschlandradio wird nicht gesenkt. Der Betrag bleibt auch in 2017 bei 17,50 Euro im Monat. Das haben die Ministerpräsidenten der Länder bei ihrem Treffen in Rostock einstimmig entschieden. Das Ergebnis war keine Überraschung. Lediglich Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt hatten für eine Beitragssenkung plädiert.

ARD-Chefin Karola Wille begrüßte die Entscheidung der Ministerpräsidenten. Diese gebe den öffentlich-rechtlichen Anstalten "finanzielle Klarheit für die nächsten vier Jahre", erklärte sie. Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten, KEF, hatte angesichts eines Milliardenüberschusses bei ARD und ZDF eine Senkung der Gebühr von 17,50 auf 17,20 Euro pro Monat vorgeschlagen.

Beim Treffen in Rostock wurde auch die Verteilung der Beiträge diskutiert. Bisher erhält die ARD 72,05 Prozent der Beiträge, das ZDF 25,18 Prozent und das Deutschlandradio 2,77 Prozent. Die KEF-Experten empfahlen in ihrem jüngsten Bericht für die ARD 71,71 Prozent, für das ZDF 25,38 Prozent und für das Deutschlandradio 2,91 Prozent. Für diese Änderung hatte sich vor der Konferenz eine Mehrheit abgezeichnet.

Foto: © Wikimedia.



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