Bundeswehr warnt vor Pokémon GO

HaykelTech am Montag 1. August 2016 12:37:57

Bundeswehr warnt vor Pokémon GO

Die ganze Welt spielt Pokémon GO, auch deutsche Soldaten - zum Ärger des Verteidigungsministeriums.

(CCM) — Nach BMW hat sich nun das deutsche Bundesministerium der Verteidigung zu eventuellen Gefahren des Augmented Reality-Spiels geäußert. Ein Sprecher bestätigte, dass das Ministerium bereits einen internen Sicherheitshinweis verschickt hat. Einem Bericht der Süddeutschen Zeitung zufolge hält die Bundeswehr das Spiel für eine Gefahr für ihre Sicherheitsinteressen.

Über die GPS-Funktion, auf die die Pokémon-GO-App standardmäßig Zugriff hat, können spielende Soldaten ohne großen Aufwand lokalisiert werden. Zudem könnten die Bundeswehrsoldaten Aufnahmen von Kasernen oder Übungsgeländen unbewusst über das Internet verschicken.

Der Ministeriumssprecher betonte, dass auch Soldaten Pokémon jagen und fangen dürften - aber nur in ihrer Freizeit. Neben zockenden Soldaten stellen auch Zivilisten eine Gefahr dar, wenn sie in der Nähe von Militäreinrichtungen nach Pokémons suchen. Sie können kaum von Spionen unterschieden werden. Darüber hinaus können sich die Spieler in Lebensgefahr bringen, wenn sie sich beispielsweise auf Übungsplätzen befinden würden, wo mit scharfer Munition geschossen wird.

Pokémon GO sorgt seit dem Release immer wieder für Schlagzeilen. Das Spiel wurde mittlerweile 75 Millionen Mal heruntergeladen. Tipps und Tricks für Anfänger, finden Sie in diesem Praxistipp.

Foto: © Matthew-Corley - Shutterstock.com




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