Mehr Gleichberechtigung bei Emojis

grasil am Samstag 16. Juli 2016 03:06:03

Mehr Gleichberechtigung bei Emojis

Ein Update von Google zusammen mit Unicode beinhaltet elf neue weibliche Emojis aus der Arbeitswelt.

(CCM) — Bei Emojis galt bisher eine ziemlich klassische Rollenverteilung: Frauen waren Prinzessin, Braut oder beim Friseur - Männer dagegen Polizist, Arzt oder Detektiv. In der Realität ist die Gleichberechtigung der Geschlechter längst weiter. Nun hat Google in Zusammenarbeit mit Unicode darauf reagiert und auf seinem Blog ein Update der Emoji-Palette vorgestellt - inklusive einem Satz neuer Bilder von Frauen in verschiedenen Berufen.

Die elf neuen Emojis zeigen Frauen unter anderem als Ärztin, Köchin, Landwirtin, Wissenschaftlerin, Schweißerin und Rockstar. Gleichzeitig wurde die Option eingeführt, diese und schon bekannte Symbole als weibliche oder männliche Version anzeigen zu lassen, das heißt die Frau beim Friseur kann künftig auch ein Mann sein und der Detektiv eine Detektivin. Sogar das Geschlecht der Leibgardisten der britischen Königin ist jetzt Emoji-technisch nicht mehr vorbestimmt. Außerdem kann bei allen die Hautfarbe aus verschiedenen Tönen ausgewählt werden. Insgesamt wird die Palette von möglichen Emojis damit auf 100 erweitert.

Google will damit "die zentrale Rolle, die Frauen in der Welt spielen, widerspiegeln", aber auch Mädchen motivieren, die große Bandbreite von Berufen zu nutzen. Außerdem berücksichtigt der Konzern damit, dass Frauen Emojis wesentlich häufiger in ihrer digitalen Kommunikation benutzen als Männer. Die neuen Emojis sollen noch vor Ende des Jahres auf Smartphones erhältlich sein.

Photo: © Google.


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