LinkedIn-Hack: BSI schlägt Alarm

HaykelTech am Mittwoch 8. Juni 2016 14:24:36

LinkedIn-Hack: BSI schlägt Alarm

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informatik (BSI) warnt vor gefälschten Rechnungen mit Malware.

(CCM) — Nach dem spektakulären LinkedIn-Hack standen Mitte Mai 117 Millionen Datensätze von Mitgliedern des Karrierenetzwerks auf einem Online-Schwarzmarkt zum Verkauf. Die Daten scheinen nun einen neuen Besitzer zu haben. Hacker nutzen mittlerweile die gekauften Daten, um gefälschte Rechnungen mit Malware-Anhängen an LinkedIn-Mitglieder zu schicken, wie das Computer Emergency Response Team (CERT-Bund) des BSI auf Twitter erklärt.

In den manipulierten E-Mails machen die Hacker offene Beträge von mehreren Tausend Euro geltend. Die gefälschten Rechnungen werden als Word-Datei in der E-Mail angehängt. Wird das Word-Dokument geöffnet, wird der Computer mit einer Malware infiziert.

Nutzern, die versehentlich die infizierte Word-Datei geöffnet haben, wird empfohlen eine Vollprüfung des Systems mit einer zuverlässigen Antivirus-Software durchzuführen. Im schlimmsten Fall müssen betroffene Nutzer mit dem Zurücksetzen ihres Computers rechnen. Im Zusammenhang mit dem LinkedIn-Hack, haben Mittlerweile auch Facebook und Netflix ihre Nutzer aufgefordert, ihre Passwörter so schnell wie möglich zu ändern.

Foto: © Ken Wolter - Shutterstock.com


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