Google Allo: Kritik von Edward Snowden

HaykelTech am Montag 23. Mai 2016 17:39:58

Google Allo: Kritik von Edward Snowden

Kaum hat Google seinen neuen Messenger vorgestellt, hat sich Edward Snowden bereits zu Wort gemeldet.

(CCM) — Eines der Highlights der diesjährigen Google-Entwickler-Konferenz ist die auf künstlicher Intelligenz basierende Messeneger-App Allo. Google zufolge soll die neue Anwendung, dank intelligenter Suchalgorithmen und der eignen KI, neue Kommunikationsmöglichkeiten bieten. Die erste Kritik ließ nicht lange auf sich warten. Auf Twitter hat der ehemalige NSA-Mitarbeiter und Whistleblower Edward Snowden von der Verwendung von Allo abgeraten. Ihn stört es, dass Google die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung standardmäßig deaktiviert. Dies stellt ihm zufolge eine Gefahr für die Privatsphäre der Nutzer dar.

Doch Googles Entscheidung hat technische Hintergründe. Die intelligenten Features, die den Messenger charakterisieren und ihn von seiner Konkurrenz unterscheiden, funktionieren nur, wenn die Nutzer unverschlüsselt miteinander kommunizieren. Edward Snowden rät von der Installation und Verwendung von Allo vorerst ab. Wer den Messenger unbedingt nutzen möchte, solle die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung manuell installieren. Dies müssen allerdings beide Gesprächspartner tun, damit die Verschlüsselung funktioniert.

Foto: © Google.


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