iPhone-Hack: FBI will Lücke für sich behalten

HaykelTech am Mittwoch 27. April 2016 11:21:58

iPhone-Hack: FBI will Lücke für sich behalten

Das FBI will Apple nicht über die Lücke, die die Entsperrung des San-Bernandino-iPhones ermöglicht hat, informieren.

(CCM) — Die US-Regierung wird zwar zunächst prüfen, ob Apple über die Sicherheitslücke aufgeklärt werden sollte. Das Federal Bureau of Investigation (FBI) behauptet jedoch, es wisse zu wenig über das Hacking-Tool, das zur Entsperrung des iPhone 5C des San-Bernandino-Attentäters verwendet wurde. Eine interne Prüfung sei deshalb überflüssig, wie CNCBC berichtet.

Die Entscheidung, Apple über die Hacking-Methode zu informieren, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die US-Behörden müssen unter anderem untersuchen, ob die Sicherheitslücke eine Gefahr für andere Nutzer darstellt und inwiefern sie von Kriminellen ausgenutzt werden kann. Apple dürfte damit weiter im Dunkel tappen, wo sich die Sicherheitslücke auf dem iPhone 5C befindet.

Das FBI hat das iPhone 5C von San Bernandino mit Hilfe von Grey-Hat-Hackern geknackt. Umsonst war das allerdings nicht. Vergangene Woche hat FBI-Direktor James Comey eingeräumt, 1,3 Millionen US-Dollar für das Hacking-Tool bezahlt zu haben.


Foto: © Leonard Zhukovsky - Shutterstock.com








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