Gesperrte iPhones: Streit mit FBI geht weiter

HaykelTech am Montag 18. April 2016 13:20:06

Gesperrte iPhones: Streit mit FBI geht weiter

Der Streit zwischen Apple und dem FBI nimmt kein Ende. Apple behauptet nun, das FBI könne iPhones selbst entsperren.

In einem neuen Schriftsatz erklärt Apple, dass die FBI-Ermittler bei der Entsperrung von iPhones nicht auf Apples Hilfe angewiesen seien. Als konkretes Beispiel nennt der Konzern das iPhone 5C des San-Bernardino-Attentäters, das das FBI, Medienberichten, zufolge mit Unterstützung von Grey-Hat-Hackern geknackt hat.

"Bevor das Gericht von Apple verlangt, die Arbeit der Strafverfolger zu erledigen, muss die Regierung Beweise vorlegen, dass sie eine gründliche Suche durchgeführt hat und dass sie ohne Apples Intervention nicht in der Lage ist, an die gewünschten Daten zu kommen", zitiert das Wall Street Journal aus Apples eingereichten Schriftsatz. Das FBI hatte von Apple verlangt, bei der Entsperrung des iPhones eines Drogendealers aus Brooklyn zu helfen.

Dabei gibt es Parallelen zum San-Bernardino-Attentat. Das iPhone 5C des Attentäters konnte das FBI mithilfe einer bisher nicht bestätigen dritten Partei entsperren. Daraufhin zog das US-Justizministerium seinen Antrag auf Unterstützung durch Apple zurück. Beim iPhone des Drogendealers von Brooklyn hält die US-Bundespolizei jedoch daran fest, es könne das Gerät nur mit der Unterstützung von Apple knacken.

Foto: © Wachivit - Shutterstock.com


Kommentar hinzufügen

Kommentare

Kommentar hinzufügen