Microsoft: Einverstanden mit Privacy Shield

HaykelTech am Dienstag 12. April 2016 13:14:01

Microsoft: Einverstanden mit Privacy Shield

Der Safe-Harbor-Nachfolger Privacy Shield ist für Microsoft akzeptabel, bedürfe aber einiger Ergänzungen für effektiven Datenschutz.

Das von der EU und den USA als Nachfolger von Safe Harbor konzipierte Abkommen "Privacy Shield" sei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, aber immer noch nicht ausreichend, um die Daten der europäischen Nutzer zu schützen, erklärte Microsoft-Vizepräsident John Frank in einem Blogbeitrag.

Im vergangenen Februar wurde ein Entwurf des Abkommens veröffentlicht. "Wir haben die Privacy-Shield-Dokumente im Detail geprüft und wir glauben, dass sie ein zuverlässiges Framework darstellen und aus diesem Grund auch akzeptiert werden sollten", schreibt Frank nach einer zweimonatigen Prüfung des Entwurfs. Das Abkommen benötige aber weitere Ergänzungen. Von zusätzlichen internationalen Gesetzen bis zur Modernisierung von Rechtshilfeabkommen und neuen bilateralen und multilateralen Abkommen sei die Rede.

Das Safe-Harbor-Abkommen regelte 15 Jahre lang den Datenaustausch zwischen Unternehmen aus den USA und der EU. Nach den Enthüllungen von Whistleblower Edward Snowden in der NSA-Affäre wurde das Abkommen vom Europäischen Gerichtshof im Oktober 2015 gekippt. Nach monatelangen Verhandlungen haben sich die EU-Kommission und die US-Regierung auf den Nachfolger Privacy Shield geeinigt.

Foto: © StockStudio - Shutterstock.com


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