Google erklärt Zika-Virus den Kampf

HaykelTech am Freitag 4. März 2016 10:07:42

Google erklärt Zika-Virus den Kampf

Google arbeitet an einer Datenplattform, die Ausbrüche des Zika-Virus auf einer Weltkarte anzeigen soll.

Das Zika-Virus ist nur schwer zu verfolgen, da von fünf Infizierten nur einer die typischen Symptome zeigt. Wie Google in einem Blogbeitrag bekannt gab, wird der Konzern UNICEF ein Team aus Entwicklern, Designern und Datenwissenschaftlern zur Verfügung stellen, um eine quelloffene Plattform zur Auswertung der verfügbaren Daten zu entwickeln. Darüber hinaus hat der Internetkonzern dem Kinderhilfswerk für den Kampf gegen das durch Mücken übertragene Virus eine Million Dollar gespendet.

"Ziel dieser Open-Source-Plattform ist, das Risiko einer Zika-Infektion für verschiedene Regionen zu erfassen und so UNICEF, Regierungen und gemeinnützigen Organisationen bei der Entscheidung zu helfen, wo und wie sie ihre Zeit und Ressourcen fokussieren“, erklärt Jaquelline Fuller, Chefin von Googles Wohltätigkeitsabteilung. Google hat bereits eine Weltkarte erstellt, die nicht nur Zika-Infektionen, sondern auch Suchanfragen nach dem Virus visualisiert.

UNICEF wird die Google-Spende nutzen, um Mückenpopulationen durch Insektengift zu verringern und die Entwicklung von Diagnosemitteln sowie Impfstoffen zu fördern. Eine Impfung gegen Zika gibt es bisher nicht.

Der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge wurde der erste Zika-Ausbruch 2007 festgestellt. Seit 2015 treten gehäuft Infektionen in Südamerika auf, die das Embryo im Bauch von Schwangeren schädigen können.

Foto: © Wikimedia.


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