iPhone-Verkäufe stagnieren

PeterCCM am Donnerstag 28. Januar 2016 09:21:43

iPhone-Verkäufe stagnieren

Die iPhone-Verkäufe sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Prozent gestiegen. Das bedeutet das niedrigste Wachstum jemals.

Apple hat die Betriebszahlen des ersten Steuerquartals 2016 veröffentlicht. Obwohl die Ergebnisse im Allgemeinen gut sein, lassen sie doch darauf schließen, dass 2016 kein einfaches Jahr für das Unternehmen aus Cupertino werden wird. In den Monaten Oktober bis Dezember 2015 machte Apple knapp 76 Milliarden Dollar Umsatz, die einen Unternehmensgewinn von rund 18,4 Milliarden Dollar generierten. In beiden Fällen bedeutete das ein Wachstum von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Die schlechte Nachricht ist, dass die iPhone-Verkäufe stagnieren. Das Smartphone, das mit Abstand wichtigste Apple-Produkt, wurde in den vergangen drei Monaten 74,8 Millionen Mal verkauft, was einem Wachstum von 0,5 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2015 entspricht - das niedrigste Wachstum, seitdem das erste iPhone 2007 auf den Markt kam. Außerdem sind die iPad-Verkäufe erneut eingebrochen, um 25 Prozent, während auch die Zahlen des Apple-Rechners Mac um vier Prozent rückläufig waren.

In den letzten Monaten hat es durchaus neue Produkte aus Cupertino gegeben, aber die Apple Watch, das iPad Pro oder der neue Apple TV sind weit davon entfernt, einen nennenswerten Einfluss auf das Unternehmensergebnis zu haben. All das lässt darauf spekulieren, dass die Verkäufe Apples im laufenden Quartal deutlich rückläufig sein könnten, was den ersten Umsatzrückgang seit 2003 bedeuten würde.

Foto: © iStock.


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