Ex-Mozilla-Chef bringt eigenen Browser

Hay-Tun am Donnerstag 21. Januar 2016 15:20:30

Ex-Mozilla-Chef bringt eigenen Browser

Ex-Mozilla-Chef Brendan Eich hat einen auf Chromium basierenden Open-Source-Browser namens Brave entwickelt.

Brave ist für Windows, Mac OS X sowie Smartphones mit Googles Android und Apples iOS verfügbar. Entwickler Eich verspricht vor allem ein neues Konzept für Internet-Werbung: Es soll möglich sein die Privatsphäre der Nutzer zu schützen und gleichzeitig Werbetreibenden die Möglichkeit einzuräumen, zielgerichtet Werbung zu schalten.

Der Browser entfernt nach Angaben des Start-Ups Brave Software nicht nur alle Werbeanzeigen aus Websites, sondern auch die Seitenelemente, die das Surfverhalten speichern und Anzeigen ausliefern. Das soll nicht nur die Privatsphäre schützen, sondern auch die Ladezeiten von Internetseiten verkürzen.

Zielgerichtete Anzeigen will Brave über Daten aus dem Surfverlauf des Nutzers ermöglichen. Aufgerufene Seiten sollen bestimmten Standardkategorien zugeordnet und diese Informationen dann anonymisiert an Werbetreibende weitergeleitet werden. Mit steigenden Nutzerzahlen soll zudem ein Teil der Werbeeinnahmen Brave-Nutzern zugute kommen. Sie sollen ein Guthaben erhalten, das sie unter anderem für Abos ausgeben können.

Foto: © Brave Software.


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