Ab 2016 keine Windows 7-Computer mehr

Hay-Tun am Mittwoch 4. November 2015 12:24:42

Ab 2016 keine Windows 7-Computer mehr

Computer mit vorinstalliertem Windows 7 und 8.1 werden nur noch bis Ende Oktober 2016 verkauft.

Microsoft hat einen aktualisierten Fahrplan für den Lebenszyklus seines Betriebssystems vorgelegt. Neu ist darin vor allem, dass ab dem 31. Oktober 2016 Computer mit Windows 7 Professional als vorinstalliertem Betriebssystem von Computerherstellern nicht mehr verkauft werden dürfen. Für Computer mit vorinstalliertem Windows 8.1 hat Microsoft das gleiche Datum für das Verkaufsende festgelegt.

Nach Microsoft-Tradition wurde die Vermarktung einer Windows-Version bisher zwei Jahre nach dem Release des Nachfolgers eingestellt. Bei Computern mit Windows 7 wäre das damit bereits Ende Oktober 2014 gewesen, zwei Jahre nach dem Release von Windows 8. An dem Datum hielt der Redmonder IT-Konzern aber nur für Computer mit den Windows-7-Editionen Home Basic, Home Premium und Ultimate fest.

Die schlechten Verkaufszahlen von Windows 8 hatte Microsoft dazu bewegt, die Frist für Computer-Hersteller für den Verkauf von Computern mit vorinstalliertem Windows 7 Professional erstmals auf unbestimmte Zeit zu verlängern. Firmen, die nach dem 31. Oktober 2016 Rechner mit Windows 7 Professional neu in Betrieb nehmen möchten, müssen entweder die Downgrade-Option nutzen oder über eine Volumenlizenzvereinbarung mit Software Assurance verfügen.

Am Support-Ende für die älteren Windows-Versionen ändert sich nichts. Alle Windows 7-Editionen werden in der erweiterten Support-Phase noch mit Sicherheits-Updates versorgt. Diese endet am 14. Januar 2020. Windows 8.1-Nutzer profitieren aktuell vom fünfjährigen Mainstream-Support, wo sie weiterhin Patches und Fixes erhalten.

Foto: © Pixabay.


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