Wie wichtig ist der Virenschutz für den Computer?

November 2016

NSA, Hacker, Betrüger etc. können PC-Anwendern schlaflose Nächte bereiten. Das Internet ist hilfreich, aber auch gefährlich. Zahlreiche Firmen haben sich in der Internet-Sicherheit spezialisiert und bieten zuverlässige Produkte, um die Privatsphäre der Computer- und Internet-Nutzer vor Viren, Spionage und anderen Gefahren zu schützen.

Windows: Das beliebte Angriffsziel von Hackern

Über 90 Prozent aller Malware-Angriffen richten sich an Windows-Computer. Nicht einmal die aktuellste Version des Betriebssystems Windows 8.1 ist sicher vor Hacker-Angriffen. Zwar ist diese sicherer als die Vorgänger-Versionen, dennoch bietet Windows 8.1 nicht mehr als einen Basisschutz. Deswegen sollte jeder Windows-Nutzer unbedingt eine Antivirus-Software installieren.

Besonders gefährdet sind Windows XP-Nutzer. Am 8. April 2014 hat Microsoft den Support für das veraltete Betriebssystem eingestellt. So wurden Sicherheitslücken ab diesem Datum nicht mehr dicht gemacht.

Mac und Linux: Sicher, aber nicht unangreifbar

Die wesentlich geringeren Marktanteile von Mac OS und Linux machen diese Windows-Konkurrenten unattraktiv für Hacker. Die Virendatenbanken der Sicherheitssoftwareentwickler zeichnen knapp über 60 Schadprogramme für Mac OS auf. Für Windows gibt es hingegen Millionen solcher Programme. Diese Zahlen sind aber kein Beleg dafür, dass Mac OS und Linux hundertprozentig sicher sind. Als Beispiel dafür ist die neulich entdeckte SSL-Sicherheitslücke für Mac OS zu nennen. Eine ganze Woche hat es gedauert, bis Apple diese stopfen konnte.

Trotzdem bleibt die Windows-Konkurrenz wesentlich sicherer. Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hält die Installation von Virenscannern auf Macs für nicht notwendig.

Smartphones: iOS sicherer als Android

98 Prozent aller mobilen Schädlinge haben es auf Smartphones und Tablets mit Googles Betriebssystem Android abgesehen. Nicht nur der große Marktanteil, sondern auch die Offenheit des Betriebssystems machen Android für Hacker attraktiv.

iOS ist für seine Geschlossenheit bekannt und genau das mach Apples mobiles Betriebssystem sicher. Denn jede App wird gründlich von Apple untersucht, bevor diese im AppStore veröffentlicht wird. Damit bleiben dem User böse Überraschungen erspart. Die gelobte Offenheit von Android ist hingegen eine Schleuse für viele Übeltäter, denn im Play Store veröffentlichte Apps werden von Google nicht auf Sicherheit überprüft.

Doch die Sicherheitssoftwareentwickler haben diese Gefahr erkannt und reagiert. So gibt es im Play Store zahlreiche Antiviren-Apps wie etwa avast, AVG oder auch McAfee.

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