Das ARP Protokoll

November 2016

Der Zweck vom ARP Protokoll

Das Protokoll ARP spielt eine der wichtigsten Rollen in der Internetschicht der TCP/IP Familie; es kann nähmlich die physische Adresse einer Netzkarte erkennen die mit einer IP Adresse gekoppelt ist; es heisst daher Adressentschlüsselungprotokoll (in englisch heisst ARP Address Resolution Protocol).

Jede, am Netz erbundene Maschine besitzt eine 48bit Identifikationsnummer. Dieser Nummer ist einzigartig und wird vom Werk mit der Karte festgelegt. Das Internetverkehr erfolgt aber nicht direkt anhand dieser Nummer (die Rechneradressierung müsste dann bei jedem Netzkartenwechsel jedesmal geändert werden) sondern ausgehend von einer vom Aufsteller zugeteilten logischer Adresse: Die IP Adresse.

Um den physischen Adressen bestimmte Logische Adressen zuzuweisen, fragt ARP die einzelnen Maschinen im Netz, erfährt somit die jeweiligen physischen Adressen und baut anschliessend eine Bezugstabelle mit logischen und physischen Adressen im Cache speicher.

Wenn zwei Maschinen miteinander kommunizieren wollen, holen sie diese Bezugstabelle zu Hilfe. Sollte eine Adresse in der Tabelle nicht vorhanden sein, sendet ARP eine Anfrage ins Netz. Sämtliche Maschinen im Netz vergleichen dann diese Adresse mit der eigenen. Wenn bei einer dieser Maschinen diese Adresse zutrifft, sendet sie eine Antwort an ARP zurück, das wiederum dieses Adresspaar in die Bezugstabelle aufnimmt, dann kommt eine Kommunikation zustande ...

Das ARP Protokoll

Das Protokoll RARP (Reverse Address Resolution Protocol) wird wesentlich weniger benutzt; es ist ein umgekehrtes ARP Protokoll, und besteht aus einer Art invertiertes Namenverzeichnis mit logischen und physischen Adressen.
In Wirklichkeit wird ARP hauptsächlich von Arbeitstationen benutzt, die keine Festplatten haben und ihre physischen Adresse erfahren wollen ...

Das ARP Protokoll beliefert die Station mit ihrer IP aus einer Bezugstabelle zwischen MAC (physische Adresse) und sosnstige, auf einer Übergangsstation (gateway) gespeicherten IP Adressen, aus dem gleichen Lokalnetz (LAN).

Aus diesem Grude muss der Administrator das gateway (router) mit Parameter aus der Bezugstabelle der MAC/IP Adressen, versehen. Tatsächlich ist dieses Protokoll, im Gegensatz zu ARP, statisch. Notwendigerweise, muss diese Bezugstafel ständig auf dem letzten Stand sein, um neuen Netzkarten die Vebindung zu gestatten.

RARP leidet unter zahlreichen Nachteile. Es erfordert Unmengen von Verwaltungszeiten, damit die wichtige Tabellen auf den Server aktuell gehalten wereden. Das fällt um so wichtiger je grösser das Netz ist. Dies stellt die Humanressourcen vor Sachzwänge, die für Bereinigung der Bezugstafeln und Aufrechterhaltung der RARP-Protokoll-Server-Hardware notwendig sind. In der Tat erlaubt RARP mehreren Server, auf Gesuche zu antworten, obwohl es keine Mechanismen vorsieht, die garantieren, daß alle Hosts Antwortfähig bleiben, davon ganz zu schweigen daß sie identisch antworten. Somit darf man beim einholen des MAC-IP Adresstupel, und in dieser Art von Architektur, kein Verlass in einem RARP-Server setzen, da andere ARP-Hosts auch andere Antworten liefern können. Ein weiteres Hindernis von RARP ist, daß ein Host nur ein einziges LAN bedienen kann.

Um die zwei ersten Verwaltungsprobleme einzudämmen, kann das RARP-Protokoll durch das DRARP-Protokoll ersetzt werden, das eine dynamische Version davon ist. Ein anderes Konzept besteht darin, einen DHCP-Host einzugliedern, der für die dynamische Aufschüsselung der Adressen sorgt. Desweitern ist DHCP kompatibel mit dem BOOTP-Protokoll. Da letzteres routfähig ist, erlaubt es mehrere LAN zu bedienen. Er kann aber nur IP.

Bezugsquellen

Die wichtigste Literatur über die Protokolle ARP und RARP, ist das RFC :


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