PC (persönlicher Computer)

Dezember 2016

Einführung in den Begriff Computer


Das Verständnis des Vokabulars der Informatik stellt meist die Hauptschwierigkeit dar für die potentiellen Käufer von Computern. Im Gegensatz zu einem Fernsehgerät, bei dem die Auswahlkriterien eher begrenzt sind, besteht die Wahl eines Computers in der Wahl aller Elemente aus denen er besteht und deren Eigenschaften man kennen muss. Ziel dieses Artikels ist es nicht den Sinn aller Informatik-Abkürzungen zu erklären (da auch viele Hersteller ihre eigene Terminologie haben), sondern zu einem bessern Verständnis der verschiedenen Bestandselemente eines Computers beizutragen, deren Funktionsweise zu erklären und die wichtigsten Eigenschaften anzugeben.

Vorstellung des Computers


Ein Computer ist eine Zusammenstellung von elektronischen Schaltkreisen mit denen Daten in binärer Form bearbeitet werden können, d.h. in Form von Bits. Das Wort « "Ordinateur" » kommt von der Firma IBM France. François Girard, damaliger Verantwortlicher in der Abteilung für allgemeine Förderung und Werbung der Firma IBM France, hatte die Idee sich an seinen ehemaligen Professor in Paris zu wenden, um ihn zu bitten, ein Wort zu finden, welches so gut wie möglich charakterisiert, was man damals noch banal einen « Rechner » nannte (wörtliche Übersetzung des englischen Wortes « computer »).

So hat Jaques Perret, diplomiert in Romanistik und Professor für lateinische Philologie an der Sorbonne, am 16. April 1955 das Wort « Ordinateur » vorgeschlagen und dazu bemerkt, dass das Wort« Ordinateur » ein Adjektiv aus dem Littré sei, und so viel bedeutet wie « Gott der Ordnung in der Welt schafft ». Denn, erklärte er, das Konzept des « Ordnung schaffens » sei sehr angebracht.

Computer-Typen


Jede Maschine die in der Lage ist binäre Informationen zu behandeln kann als Computer bezeichnet werden, jedoch wird der Begriff « Computer » manchmal verwechselt mit dem Begriff persönlicher Computer (PC, Abkürzung für personal computer), den auf dem Markt am meisten verbreiteten Computer-Typ. Allerdings gibt viele andere Computer-Typen (die folgende Liste stellt keinen Anspruch auf Vollständigkeit) :

  • Amiga
  • Atari
  • Apple Macintosh
  • Stations Alpha
  • Stations SUN
  • Stations Silicon Graphics



So allgemein dieser Artikel auch ist, so bezieht er sich im Folgenden insbesondere auf Computer des Typen PC, auch IBM-kompatible Computer genannt, da IBM die Firma ist, die die ersten Computer dieses Typen hergestellt hat, und die lange Zeit (bis 1987) Marktführer in diesem Gebiet gewesen ist, und sogar die Standards kontrollierte, die von anderen Herstellern kopiert wurden.

Aufbau des Computers


Ein Computer ist eine Zusammenstellung von elektronischen modularen Komponenten, d.h. Komponenten die durch andere ersetzt werden können, die möglicherweise andere Eigenschaften haben, und die in der Lage sind Informatik-Programme zu betreiben. Man spricht auch von « Hardware » um alle materiellen Elemente des Computers zu bezeichnen, und von « Software » um den Programmteil zu bezeichnen.

Die materiellen Komponenten des Computers sind um eine Hauptkarte organisiert die ein paar integrierte Schaltungen und viele elektronische Komponenten beinhaltet, wie Kondensatoren, Widerstände usw. Alle diese Komponenten sind an die Karte geschweißt und durch die Leiterplatte, sowie ein große Anzahl von Steckverbindern, verbunden: diese Karte heißt Motherboard.

Das Motherboard befindet sich in einem Gehäuse (oder Gestell), welches Befestigungsplätze für Speicherperipheriegeräte an der Vorderseite hat, sowie Schaltknöpfe mit denen die Unter-Spannung-Setzung des Computers kontrolliert wird, und eine gewisse Anzahl an Kontrolllampen, mit denen der Betriebszustand des Gerätes und die Aktivität der Festplatten geprüft werden kann. An der Rückseite des Gehäuses befinden sich Öffnungen, die den Erweiterungskarten und den Ein-/Ausgangsschnittstellen gegenüber liegen und an das Motherboard angeschlossen sind.

Das Gehäuse beherbergt auch eine Stromversorgungsblock (gewöhnlich Stromversorgung genannt), deren Aufgabe es ist, eine gleichmäßige und ununterbrochene Stromversorgung allen Bestandsteile des Computers zu liefern. Die Stromversorgung dient also dazu den Wechselstrom des Stromnetzes (220 oder 110 Volt) in eine Gleichstromspannung von 5 Volt für die Bestandteile des Computers und von 12 Volt für gewisse interne Peripheriegeräte (Disk, CD-ROM-Laufwerk, ...) umzuwandeln. Der Stromversorgungsblock zeichnet sich durch seine Leistung aus, von der die Anzahl der Peripheriegeräte abhängt, die der Computer in der Lage ist zu versorgen Die Leistung des Versorgungsblocks liegt meist zwischen 200 und 450 Watt.

Man nennt « Zentraleinheit », die Gruppe die aus dem Gehäuse und aller darin enthaltenen Elemente besteht. Die der Zentraleinheit externen Elemente heißen Peripheriegeräte.

Die Zentraleinheit muss mit verschiedenen externen Peripheriegeräten verbunden werden. Ein Computer besteht meist mindestens aus einer Zentraleinheit, einem Bildschirm (Monitor), einer Tastatur und einer Maus, aber man kann auch diverse andere Peripheriegeräte über die Ein-/Ausgangsschnittstellen verbinden (serielle Anschlüsse, Parallelanschlüsse, USB-Anschlüsse, Firewire Anschluss, etc.) :

  • Drucker,
  • Scanner,
  • externe Audiokarte,
  • externe Festplatte,
  • externe Speicherperipheriegerät,
  • digitaler Fotoapparat oder Kamera,
  • Organizer (PDA),
  • etc.

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