TCP/IP Port

Dezember 2016

Die Ports und ihre Nützlichkeit

Zahlreiche TCP/IP Programme können gleichzeitin im Internet ausgeführt werden ( Sie können z.B. mehrer Navigatoren gleichzeitig öffnen oder auch HTML Seite betrachten während sie eine Datei per FTP laden). Jedes diese Programme arbeitet mit einem Protokoll zusammen , aber der Rechner muss im Stande sein die unterschiedlichen Datenquellen auseinanderzuhalten.

So wird, um dieses Prozess zu vereinfachen, jeder dieser Applikationen eine eindeutige 16-bit Adresse in der Maschine zugeteilt: ein Port (die Zusammensetzung aus IP Adresse + Port ist dann eine weltweit einzige Adresse, sie heisst socket).

Die IP Adresse dient demnach auf eindeutiger Weise einen Rechner im Netz zu Identifizieren, wogegen die Portnummer auf die Applikation zeigt für die die Daten zugestimmt sind. Auf diese Weise, wenn der Rechner Informationen auf einem Port erhält, werden die Daten der zuständigen Applikation zugeilt. Soll es sich eine Anfrage an die Applikation, dann wird diese Applikation, Server-Applikation genannt. Sollte es sich um eine Antwort handeln, so sprich man von Client-Applikation.

Die Funktion Multiplexing

Das Prozess in dem Informationen von verschiedenen Applikationen, eine Verbindung durchlaufen, heisst Multiplexing. Auf ähnlicher Weise, heisst das Parallel laufen lassen der Datenströme (d.h. auf verschiedenen Applikationen verteilen), das Demultiplexing.



Diese Operationen kommen zustande mittels dem Port, d.h. eine vom Applikationstyp eingehängte Nummer, die, zusammen mit der IP Adresse, eine auf eine eindeutige Maschine laufende eindeutige Applikation, ausmacht.

Default Zuordnungen

Es existieren tausende von Ports (kodiert auf 16 bits, ergibt dies 65536 Möglichkeiten); aus diesem Grunde wurde eine Standard Zuweisung vom Gremium IANA ( Internet Assigned Numbers Authority), entwickelt zum Zwecke der Vereinfachung der Netzkonfigurationen.

  • Die Ports 0 bis 1023 sind die «bekannten Ports» oder reserviert («Well Known Ports»). Sie werden im allgemein, den Systemprozesse (demons) oder der Ausführung von Benutzerprivilegierte Progamme reserviert. Ein Netzwerkadministrator kann aber Dienste an Ports seiner Wahl binden.
  • Die Ports 1024 bis 49151 heissen«registrierte Ports» («Registered Ports»).
  • Die Ports 49152 bis 65535 sind die «dynamique und/oder private Ports» («Dynamic and/or Private Ports»).


Hier ein Paar von diesen bekannt übliche Ports :


PortDienst oder Applikation
21FTP
23Telnet
25SMTP
53Domain Name System
63Whois
70Gopher
79Finger
80HTTP
110POP3
119NNTP


So ist ein Server (ein Rechner der angesprochen wird zwecks angebotene Dienste wie FTP, Telnet, …) feste Portnummern mit vom Administrator belegte Dienste. So sind Server-Port üblich von 0 bis 1023 (die Wertspanne der daran assoziierten bekannten Dienste).

Auf der Client Seite, wird der Port willkürlich aus der verfügbaren Ports des Betriebssystem. So werden die Client Ports nie aus der 0 bis 1023 Reihe sein da diese Spanne die wohl bekannten Ports bildet.

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