Einführung zum e-Business

November 2016

Einführung zum e-Business


Es ist heutzutage bekannt, dass die neuen Technologien, insbesondere der Zugang zum Internet, Kommunikationen zwischen den Akteuren der Unternehmenswelt verändern, insbesondere :

  • die Beziehungen zwischen Unternehmen und Kunden,
  • die interne Funktionsweise des Unternehmens, darunter auch die Beziehung zwischen Unternehmen und Angestellten,
  • die Beziehung zwischen Unternehmen und Parntern und Lieferanten.



Als « e-Business » bezeichnet man den unternehmensinternen Einsatz von Tools, die mit Informations- und Kommunikationstechnolgien arbeiten (man spricht meist von Softwarepaketen), um die Funktionsweise des Unternehmens zu verbessern, um Wert für das Unternehmen selbst, dessen Kunden und Parnte zu schöpfen.

E-Business wird daher nicht nur bei virtuellen Unternehmen eingesetzt (genannt click and mortar), die den Großteil ihrer Aktivitäten im Netz betreiben, sondern auch bei traditionellen Unternehmen (genannt brick and mortar, bestehend aus Ziegel und Zement).

Der Begriff e-Commerce (auch als elektronischer Handel bezeichnet) wird oft mit dem Begriff des e-Business verwechselt, und bezeichnet eigentlich nur eine Facette des e-Business, das die Verwendung eines elektronischen Mediums für Geschäftsbeziehungen mit einzelnen Partnern vorsieht.

In diesem Bereich werden die unterschiedlichen zugrundeliegenden « Technologien » (eigentlich handelt es sich um Organisationsmodi, die auf Informations- und Kommunikationstechnologien beruhen) und deren Kürzel vorgestellt.

Wertschöpfung


Das Ziel jedes e-Business Projekts besteht darin, Wert zu schöpfen. Die Wertschöpfung kann auf unterschiedliche Weise geschehen :

  • Durch eine Vergrößerung der Margen, alse eine Senkung der Produktionskosten oder Erhöhung der Gewinne. Dies lässt sich durch e-Business folgendermaßen erreichen :
    • Positionierung auf neuen Märkten
    • Verbesserung der Qualität von Gütern oder Dienstleistungen
    • Anwerben neuer Kunden
    • Binden bisheringer Kunden
    • Rationalisierung des internen Funktionsprinzips
  • Durch Motivation der Belegschaft. Der Übergang von einer traditionellen Aktivität zu einer e-Business Aktivität ermöglicht es im Idealfall, die Mitarbeiter zu motivieren, sodass:
    • Die globale Strategie für die Angestellten besser sichtbar ist und eine gemeinsame Kultur fördert
    • Die Funktionsprinzipien erhöhte Verantwortlichkeit für die einzelnen Beteiligten mit sich bringen
    • Teamwork zur Verbesserung von Kompetenzen beiträtg
  • Durch erhöhte Kundenzufriedenheit. E-Business fördert :
    • niedrigere Preise durch höhere Produktivität
    • bessere Aufmerksamkeit Kunden gegenüber
    • Güter und Dienstleistungen, die Kundenbedürfnissen angemessen sidn
    • eine für den Benutzer transparente Funktionsweise
  • Durch bessere Beziehungen zu den Parnern. Der Einsatz von Kommunikationskanälen mit den Lieferanten ermöglicht :
    • Bessere gegenseitige Kenntnis
    • Erhöhte Reaktivität
    • Verbesserte Antizipationskapazitäten
    • Eine für beide Seiten vorteilhafte Ressourcenteilung



Ein e-Business Projekt kann daher nur funktionieren, wenn es dem Unternehmen zusätzlichen Wert einbringt, oder auch seiner Belegschaft, den Kunden oder Partnern.

Time To Market


Le « Time To Market » bezeichnet man die Zeit, die nötig ist, um ein Produkt auf den Markt zu bringen, von dem Moment an, in dem die Idee hervorgebracht wurde. Neue Technologie sind eine unglaubliche Inspirationsquelle um Ideen zu formalisieren, aber durch sie steigt die Wichtigkeit der Time-To-Market noch stärker, wegen der schnellen Informationszirkulation und verschärfter Konkurrenz.

Kostenreduktion und ROI


Die Verwendung von neuen Technologien für Unternehmensabläufe ermöglicht eine langfristige Reduktion der Kosten auf verschiedenen Niveaus der Organisation.

Allerdings ist der Einsatz eines solchen Projekts meist sehr kostspielig und verlangt Modifikationen der Organisationsweise, wodurch bisherige Vorgangsweisen der Angestellten überholt werden können. Daher ist es nötig, sich über den
Return on Investment (abegkürzt ROI) eines solchen Projekts klar zu werden, also die Differenz zwischen den erwarteten Gewinnen und der gesamten Investition, dabei müssen auch die Kosten der mobilisierten menschlichen Ressourcen bedacht werden.

Charakterisierung des Unternehmens


Ein Unternehmen kann als eine Einheit angesehen werden, die seinen Kunden Produkte oder Dienste anbietet, und dabei Produkte oder Dienstleistungen von Partern in Anspruch nimmt, in einer sich ständig verändernden Umgebung. Die Funktionsweise eines Unternehmens kann grob durch Interaktionen zwischen verschiedenen Funktionen umrissen werden, die sich in drei Kategorien einteilen lassen :

  • Funktionen der Leistungserstellung, die den Kern der Aktivität darstellen (Kerngeschäft), also die Produktion von Gütern oder Dienstleistungen. Sie betreffen die Produktions-, Verwaltungs-, und Zuliefertätigkeiten (Funktion des Ankaufs) ;
  • Management-Funktionen, die alle strategischen Verwaltungsfunktionen des Unternehmens vereinen ;Die Geschäftsleitung des Unternehmens, Verwaltungs- und Human Resources Aufgaben (HR), sowie finanzielle Verwaltung und Buchhaltung ;
  • Support-Funktionen, die den Bereich der Leistungserstellung unterstützen, um den reibungslosen Funktionsablauf im Unternehmen zu gewährleisten. Es handelt sich um alle Tätigkeiten, die mit dem Vertrieb zu tun haben (manchmal gehören sie zum Kerngeschäft) und alle Aktivitäten, die das gesamte Unternehmen betreffen, wie die Verwaltung der technologischen Infrastruktur (IT,Information Technology).



Fonctions et relations de l\



Unternehmen werden durch die Art der Geschäftsbeziehungen charakterisiert, die sie erhalten. Für diese Arten von Beziehungen gibt es jeweils bestimmte Bezeichnungen :

  • B To B (Business To Business, manchmal geschrieben als B2B) bezeichnet eine geschäftliche Beziehung zwischen zwei Unternehmen, die auf der Verwendung eines digitalen vMediums zum Informationsaustasuch beruht.
  • B To C (Business To Consumer, manchmal geschrieben als B2C) bezeichnet eine Beziehung zwischen dem Unternehmen und der Allgemeinheit (bestimmte Personen). Es handelt sich also um das, was man als e-Commerce, bezeichnet, dessen Definition nicht auf den Verkauf beschränkt ist, sondern alle Austauschbeziehungen beinhaltet, die ein Unternehmen mit seinen Kunden haben kann, von der Serviceanfrage bis hin zu den After-Sales ;
  • B To A (Business To Administration, manchmal geschrieben als B2A) bezeichnet eine Beziehung zwischen Unternehmen und dem öffentlichem Sektor (Steueradministration, etc.), die auf digitalen Austauschmechanismen beruht (Prozeduren, elektronische Formulare, etc.).Als Erweiterung zu diesen Konzepten entstand die Bezeichung B To E (Business To Employees, manchmal geschrieben als B2E), um die Beziehung zwischen Unternehmen und ihren Angestellten zu bezeichnen, vor allem durch die Bereitstellung von Formularen für diese zur Planung ihrer Karriere, Urlaube oder ihrer Beziehung mit dem Unternehmenskommittee.

Front Office / Back Office


Die Begriffe Front Office (auf Deutsch « Handel ») und Back OfficeHinter-Geschäft ») werden verwendet, um die Teile des Unternehmens (oder seines Informationssystems) zu bezeichnen, die einerseits mit dem direkten Kundenkontakt und andererseits mit der unternehmenseigenen Verwaltung zusammenhängen.

Das Front-Office (manchmal auch als Front line bezeichnet) ist der vordere Teil des Unternehmens, der für die Kunden sichtbar ist.

Das Back Office hingegen bezeichnet alle Teile des Informationssystems auf die der Endnutzer keinen Zugriff hat. Es handelt sich also um alle internen Unternehmensprozesse (Produktion, Logistik, Lager, Verkauf, Buchhaltung, Verwaltung der Human Resources,...).

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Vorstellung der verschiedenen Konzepte


Der Einsatz von e-Business verlangt ein Unternehmensnetzwerk, über das die unternehmensspezifischen Dienste im Client-Server Modus verfügbar sind, meist über ein Web-Interface, das über einen einfacheb Browser zugänglich ist.

Der Einsatz von Informatik-Tools ist allerdings nicht ausreichend. Daher nimmt man an, dass ein Unternehmen erst dann tatsächlich ein e-Business Projekt beginnt, wenn sie eine neue Organisation einsetzt, die auf den neuen Technologien basiert.

Das Konzept von e-Business ist allerdings sehr flexibel und umfasst alle möglichen Verwendungen der Informations- und Kommunikationstechnologien für alle oder einige der folgenden Aktivitäten :

  • Die effizientere Gestaltung der Beziehungen zwischen dem Unternehmen und seinen Kunden und Partnern (Lieferanten, administrative Stellen, etc.)
  • Entwicklung neuer Geschäftsgelegenheiten
  • Die interne Informationszirkulation fließender zu gestalten
  • Die verschiedenen Unternehmensprozesse besser zu handhaben (Produktion, Lager, Ankauf, Verkauf, Human Resources, etc.)



Es geht also darum, bessere Kommunikationskanäle zwischen Unternehmen und Umgebung zu erzeugen, und sie mit internen Prozessen zu verbinden, um interne und externe Kosten so gut wie möglich unter Kontrolle zu haben.

Dieser Bereich soll die wichtigsten Technolgien am Markt vorstellen, darunter sind :


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